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Folge 67 vom 31.10.2022 | 01:19:53
GP von Mexiko 2022 | Die Renn-Analyse mit Marc Surer & Ralf Bach
In der 67. Ausgabe der "star ORLEN Motorsport Arena", analysieren wir zusammen mit unseren beiden Formel 1-Experten Marc Surer und Ralf Bach den Großen Preis von Mexiko. Beim Rennen in 2000 Meter Höhe gelang dem frischgebackenen zweimaligen Weltmeister Max Verstappen den 14. Sieg im 20. Rennen. Das bedeutet, er hat den bisherigen Saisonrekord von Michael Schumacher und Sebastian Vettel (beide jeweils 13) geknackt. Für Formel 1- und Champ1-Experte Marc Surer allerdings nichts bedeutsames, denn Schumacher und Vettel schafften seinerseits bei weniger Rennen mehr Siege. Sergio Perez, der Lokalmatador von Mexiko, wollte in seinem Heimatland ganz oben auf dem Podium stehen. Doch daraus wurde allerdings nichts. Hätte jedoch Checo zumindest Platz 2 holen können, hätte sein Boxenstopp nicht fünf Sekunden dauert? Was sagen unsere beiden Experten dazu? Wir bleiben bei Max Verstappen, denn nach dem sich Haas-Teamchef Günther Steiner vor Monaten dazu entschloss, Sky Deutschland kein Interview mehr zu geben, hat auch Max Verstappen - zumindest in Mexiko - absolut keine Lust, weder mit "Sky Italia", noch mit "Sky UK" und auch nicht mit Sky Deutschland zu sprechen. Doch was steckt hinter dem Boykott? Und können Surer und Bach die Entscheidung Verstappens nachvollziehen? Auch sprechen wir mit den Formel 1-Journalisten über die Strafe seitens der FIA in der Causa Budget-Cap. Sieben Millionen Dollar und eine Einschränkung von 10% in der Entwicklung des Windkanals - für Red Bull eine "drakonische" Strafe. Wie bewerten Marc Surer und Ralf Bach die Entscheidung? Ist die Strafe wirklich so "drakonisch", wie es das Team formulierte oder hat man bewusst übertrieben? Auch in Mexiko gab es keinen Sieg für Mercedes. Lewis Hamilton, der nach wie vor auf seinen ersten Saisonsieg wartet, kam als Zweiter ins Ziel, allerdings mit 15 Sekunden Rückstand auf Verstappen. In der ersten Runde gab es einen Zweikampf zwischen ihm (Hamilton) und seinem Teamkollegen George Russell. Russell, gefühlt zwei Meter neben der Strecke, verlor an Speed und wurde sogar noch von Sergio Perez überholt. War die Aktion Hamiltons fair? Hatte der siebenmalige Weltmeister überhaupt eine realistische Siegchance? Wie ist die Reifenstrategie von Mercedes zu bewerten?
weiterlesen schließen Ferrari hingegen spielte in Mexiko absolut keine Rolle. Schon im Qualifying lief es weder für Charles Leclerc, noch für Carlos Sainz. Doch woran lag es, dass die Scuderia gar eine Sekunde hinter Max Verstappen lag? Und wie konnte das Ferrari-Kundenteam Alfa Romeo teilweise so stark unterwegs sein? Was machte Alfa Romeo mit Vallteri Bottas besser, als Ferrari mit Leclerc und Sainz? Und: Was ist eigentlich mit Mattia Binotto? Schon länger sah man den Teamchef nicht an den Strecken. Sind seine Tage etwa gezählt? Für Haas, dass an Mick Schumacher zuletzt immer wieder klar die Forderung stellte, Punkte zu holen, ging im Rennen in Mexiko überhaupt nichts. Nach dem Desaster im Qualifying, ging es weder für Schumacher, noch für Magnussen im Rennen nach vorne. Woran lag es? Und wie ist die Performance des 23-jährigen dennoch zu bewerten? Auch Fernando Alonso war mit dem Rennen überhaupt nicht zufrieden. Schon wieder ausgefallen durch einen Motorschaden, war der zweimalige Weltmeister sichtlich aufgebracht und schoss gegen sein eigenes Team. Was denken Marc Surer und Ralf Bach über die Aussagen Alonsos? Und war seine Entscheidung im nächsten Jahr für Aston Martin zu fahren, vielleicht doch keine so gute Entscheidung? Denn auch für die Traditonsmarke lief es in Mexiko mit Sebastian Vettel und Lance Stroll überhaupt nicht. Für Daniel Ricciardo schien es das bislang beste Rennen in der gesamten Formel 1-Saison 2022 gewesen zu sein. Doch Kommentatorenlegende Marc Surer ist skeptisch bei der Frage, ob der Knoten jetzt beim Australier geplatzt ist. Zwar fuhr der scheidende McLaren-Pilot auf einen guten siebten Platz, hatte allerdings noch Glück, denn in der 51. Runde kollidierte Ricciardo mit Alpha Tauri-Pilot Yuki Tsunoda. Dafür gab es für ihn eine 10-Sekunden-Strafe. War diese gerechtfertigt?




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