Teil 1 2 3 4 Ausblick

Folge 64 vom 24.10.2022 | 01:26:02
GP der USA 2022 | Die Renn-Analyse mit Marc Surer & Marco Werner
In der 64. Ausgabe der "star ORLEN Motorsport Arena", analysieren die Formel 1- und Motorsport-Experten Marc Surer und Marco Werner zusammen mit Moderator Timo C. Storost den chaotischen, aber durchaus sehr spannenden Großen Preis der USA. Dabei sprechen wir zu Beginn der Sendung auch noch einmal kurz über Dietrich Mateschitz, der am vergangenen Samstag im Alter von 78 Jahren an Krebs verstorben war. Wie haben Marc Surer und Marco Werner die traurige Nachricht aufgenommen? In der Detail-Analyse geht es zunächst um den Crash bzw. die Kollision zwischen Carlos Sainz und George Russell. Ursprünglich sah es nach manchen TV-Bildern so aus, als wäre auch Lewis Hamilton involviert gewesen, was sich aber als falsch herausstellte. George Russell hingegen bekam eine 5-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Formel 1-Experte Marc Surer findet die Strafe allerdings als falsch. Doch warum? In der 22. Runde des Rennens in Austin, geschah dann der nächste - viel heftigere - Crash zwischen Lance Stroll und Fernando Alonso. Bilder, die einen aufschrecken liesen, wie auch unsere beiden Experten finden. Alonso, der zwar nach dem Rennen noch eine Strafe bekam, die allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Crash stand, sondern seinen Seitenspiegel betraf, der abfiel, bekam hingegen Lance Stroll eine, wie Formel 1-Experte Marc Surer empfindet, eine viel zu geringe Strafe. Doch was hätte bei diesem Crash alles passieren können? Auch liefen bei so manchen Piloten die Boxenstopps alles andere als glücklich. Max Verstappen, der direkt zu Beginn des Rennens an Carlos Sainz vorbeiziehen konnte, erwischte es in Runde 36, als der Stopp 11,1 Sekunden andauerte und sich trotz des kleinen Rückschlags binnen kurzer Zeit wieder nach vorne kämpfen und in der 50. Runde sogar wieder die Führung übernahm, konnte mit seinem Sieg, den er sich durchaus erkämpfen musste, seinem Team die Konstrukteurs-Meisterschaft sichern. Doch hätte Lewis Hamilton überhaupt eine realistische Siegeschance gehabt? Und warum lief es für Ferrari eher so mittelprächtig? Die Analyse mit unseren beiden Experten.
weiterlesen schließen Sebastian Vettel, der scheidende viermalige Formel 1-Weltmeister war hingegen in Austin in bester Verfassung. Er lieferte sich zeitweise einen Zweikampf mit Charles Leclerc, führte das Rennen sogar in der 40./41. Runde kurzzeitig an, wurde dann allerdings, ähnlich wie bei Max Verstappen von einem missglückten Boxenstopp heimgesucht. Stolze 16,8 Sekunden dauerte der Stopp von ihm, was ihn wieder weit zurückwarf. Doch auch er kämpfte sich wieder nach vorne und ergatterte sich in der letzten Kurve noch den achten Platz. Nachträglich profitierte er noch von der Strafe gegen Alonso und kam auf den siebten Platz. Die Frage, die sich viele Fans stellen: Fährt so einer, der wirklich aufhören will? Unsere beiden Experten haben eine geteilte Meinung dazu. Mick Schumacher hingegen hatte einmal mehr großes Pech an diesem Rennwochenende. Nicht nur Startplatz 16 durch einen Fahrfehler im Qualifying, er fuhr auch noch über Teile, die durch den Crash zwischen Alonso und Stroll entstanden waren. Dann berührte ihn auch noch Nicholas Latifi, dessen F1-Karriere am Ende der Saison zu Ende sein wird und wurde rausgedrängt. Die ausgesprochene 5-Sekunden-Strafe gegen Latifi halb Schumacher natürlich nichts, denn auch er bekam durch die Missachtung der Track-Limits eine 5-Sekunden-Strafe. Marc Surer findet deutliche Worte zu Mick Schumacher, aber auch zum Verhältnis zwischen Team und Fahrer. Dabei blicken wir auch noch auf drei Statements von F1-Experte Christian Danner, der sich gegenüber "Sport1" am Sonntagabend äußerte. Die Track-Limits sind im Übrigen auch noch Thema in der Sendung. Sowohl Marc Surer, als auch Marco Werner finden hier deutliche Worte, wissen aber auch nicht um eine andere Lösung. Doch kann und darf ein Rennen entschieden werden beispielsweise, wie möglich gewesen, wenn Lewis Hamilton oder Max Verstappen, die sich gegen Rennende einen erbitterten Zweikampf lieferten und der jeweils andere an sein Team funkte, der Konkurrent habe die Track-Limits nicht eingehalten, weil bereits beide Fahrer die "Black and White Flag" angezeigt bekommen hatten?




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