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Folge 61 vom 09.10.2022 | 01:32:11
GP von Japan 2022 | Die Renn-Analyse | VERSTAPPEN DOCH ZUM WELTMEISTER ERKLÄRT! VOLLE PUNKTE FÜR EIN HALBES RENNEN - WAR DAS BESCHISS?
In der 61. Ausgabe der "star ORLEN Motorsport Arena", analysieren und diskutieren unsere beiden Formel 1-Experten Bernd Mayländer und Marc Surer das chaotische Rennen zum Großen Preis von Japan. Wie schon in der vergangenen Woche in Singapur, regnete es auch im japanischen Suzuka. Doch dieses Mal war vieles anders. Das Rennen wurde pünktlich um 14 Uhr Ortszeit gestartet, jedoch regnete es. Bereits in der "Formation Lap" wurde der Regen heftiger. Alle Piloten waren mit den Intermediate-Reifen, statt den Full-Wet-Reifen unterwegs. Wir sprechen in unserer Sendung auch darüber, ob das der neue Standard in der Formel 1 sei, wenn solche oder ähnliche Wetterbedingungen herrschen. Denn nicht zum ersten Mal erleben wir in diesem Jahr Verschiebungen, Abbrüche und Verzögerungen. Carlos Sainz im Ferrari, erwischte das Aquaplaning auf der Strecke, verlor das Auto und crashte sich aus dem Rennen. Das hatte zur Folge, dass Bernd Mayländer im Safety-Car auf die Strecke geschickt worden war. Auch Alex Albon schied aus dem Rennen wegen eines Getriebeschadens aus. Pierre Gasly war wütend und enorm aufgebracht, als er unter der Safety-Car-Phase und roter Flagge auf einmal links von sich das Bergungsfahrzeug entdecke und machte seinem Frust freien Lauf. Die Rennkommissare ermittelten und gaben am Ende schließlich Gasly die Schuld, da er mit über 250 km/h viel zu schnell war. In unserer Sendung analysieren wir diesen Vorfall mit Surer und Mayländer. Auch Sebastian Vettel hatte in der ersten Runde des Rennens kein Glück und kollidierte mit Fernando Alonso im Alpine. So viel der Heppenheimer vom neunten auf den 16. Platz. Erst durch einen klugen Schachzug beim Restart, konnte er sich wieder in die Punkte bringen. Wir analysieren in unserer rund 90-minütigen Sendung den Alonso-Vorfall und bewerten seine Leistung an diesem Wochenende auf seiner Lieblingsstrecke. In der dritte Runde wurde das Rennen für mehr als zwei Stunden unterbrochen. Es schien fraglich zu sein, ob das Rennen überhaupt nochmal starten würde, denn der Regen hörte nicht auf. Um 16:15 Uhr Ortszeit (09:15 Uhr MEZ) ging es dann mit den Full-Wets für einige wenigen Runden hinter dem Safety Car weiter, bevor Max Verstappen die Führung im Rennen übernahm.
weiterlesen schließen Für Mick Schumacher lief der Restart leider alles andere als gut. Sein Team entschied sich ihn auf der Strecke zu lassen, während alle anderen in die Box kamen und die Intermediate-Reifen bekamen, wurde er dadurch nach und nach durchgereicht. Dabei lag der deutsche Pilot für wenige Augenblicke sogar in Führung und danach kurzzeitig auf Podium-Kurs. Erst viele Runden später, holte ihn das Haas-Team schlussendlich rein und gaben auch ihm die Intermediate-Reifen. Doch da war es bereits zu spät und Schumacher kam nach dem Boxenstopp auf dem 18. Platz wieder auf die Strecke. Der Traum von Punkten - wieder einmal gescheitert. Außerdem sprechen wir mit Marc Surer auch über die Gerüchte, Haas würde ihm einen neuen 1-Jahres-Vertrag anbieten, der in zwei Wochen in Austin unterzeichnet werden soll. Was hält der Ex-Formel 1-Fahrer davon, gemessen an seinen bisherigen Leistungen und den medialen Äußerungen von Günther Steiner? Die letzte Runde hatte es wahrlich in sich! Charles Leclerc und Sergio Perez kämpften rundenlang gegeneinander, während beim Ferrari-Piloten die Intermediate-Reifen so ziemlich eingebrochen sind, kam der Mexikaner nicht an ihm vorbei. In der letzten Runde allerdings verbremste sich Leclerc, verpasste somit die Schikane und kam auch noch unsicher zurück auf die Strecke und gab seine Position nicht an Perez ab. Kurz nach dem Ende gaben ihm die Rennkommissare dafür eine 5-Sekunden-Strafe. Max Verstappen, der dachte, er könne seinen WM-Titel erst in zwei Wochen in Austin feiern, wurde während der Interviews darüber informiert, dass er doch Weltmeister sei. Das Chaos und die Irritation aller war perfekt. Warum? Weil die FIA von der eigentlichen Regel abwich und volle Punkte bei nur der hälfte der eigentlichen Renndistanz zu vergeben. Erst hieß es, Verstappen ist kein Weltmeister, dann doch, dann wieder nicht, bis es am Ende dann offiziell wurde, dass er tatsächlich zum zweiten Mal Weltmeister geworden ist. Ferrari hingegen ist stocksauer und kündigte Einspruch dagegen an. Auch Formel 1-Experte Marc Surer kritisiert die FIA scharf. Was er über die Entscheidung der FIA denkt, verrät er uns in der Sendung.




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